Mosaik Jazzbar mosaik bar
Jazz & Chansons Freiligrathstraße 57
60385 Frankfurt/Main
Tel. 069-291972

Öffnungszeiten:
  • 10.06.2020: die Jazzbar ist wieder ge&oumlffnet ab 15.05.2020
  • 09.10.2020: Dlight Latin und Rock

The Art of Duo - Thomas Heidepriem meets Jeremy Sassoon

Mit Art of The Duo möchten wir Jazz von hochkarätigen Musikern in einer intimen Atmosphäre bieten. Das nächste Konzert ist ein Duo mit dem Pianisten ind Sänger Jeremy Sassoon und dem Bassisten Thomas Heidepriem. Es findet am 16.01.2020 statt. Beginn: 20:30. Um einen Kulturbeitrag wird gebeten. Mehr Informationen unter www.mosaik-jazzbar.de

 

Thomas Heidepriem - Bass

Heidepriem ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Sein Vater Waldi Heidepriem war ein Modern Jazz-Pianist aus Freiburg; Thomas Heidepriem wurde seit 1961 klassisch am Klavier ausgebildet. Ab dem 16. Lebensjahr begann er autodidaktisch E-Bass zu spielen, mit 19 Jahren Kontrabass. Er studierte zunächst an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und trat mit lokalen Bands auf. Mitte der 1970er Jahre entschied er sich, professioneller Musiker zu werden und arbeitete in den folgenden Jahren u. a. mit George Gruntz, Franco Ambrosetti, Manfred Schoof, Clark Terry, Christoph Spendel, Carla Bley, Toots Thielemans, Kenny Wheeler, Jiggs Whigham, Ernie Watts, Maria João, Albert Mangelsdorff, Benny Golson, Roy Haynes und Christof Lauer. Er spielte mit Wolfgang Dauner, Tomasz Stańko, Joachim Kühn und Richie Beirach auf Festivals, nahm aber auch mit der Frankfurter Band Voices, mit Ralf Hübner und mit Michael Sagmeister auf. Von 1991 bis 2017 war er Mitglied der hr-Bigband. Vor seinem Wechsel in den Ruhestand fand im Januar 2017 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, unter der Leitung von Jim McNeely ein Abschiedskonzert zu seinen Ehren statt.
Heidepriem ist Träger des Jazzpreis Baden-Württemberg 1987. Er ist Dozent an der Hochschule für Musik in Stuttgart (seit 1987), seit 1993 auch in Frankfurt.

Jeremy Sassoon - Piano, Vocals

Der Jazzsänger und Pianist Jeremy Sassoon startete seine Solokarriere 2011 als Vokalkünstler. Sein unverwechselbarer und bewegender Stil umfasst die Genres Jazz, Blues und Soul. Er wird bereits regelmäßig in den besten Jazzlokalen in London und Europa gebucht, unter anderem im A Trane Jazz Club in Berlin mit dem Schlagzeuger Michael Kersting (Trio Jaco Pastorius / Bireli Lagrene), gefolgt von Headlinern im Ronnie Scotts Jazz Club, Soho und The Boisdale Club in Canary Wharf.

Er war in der Jazz FM Discovery Show zu sehen und unterhält im exklusiven Londoner Arts Club in Mayfair. Als Keyboarder trat er bereits beim North Sea Jazz Festival (Den Haag), The Jazz Café (Camden) und Phoenix Festival als MD für die Warner Bros-Aufnahmekünstlerin Dana Bryant sowie beim Iridium Jazz Club (NYC) auf. Jeremys musikalische Anfänge wurzelten in der klassischen Musik, als er als Kind für einen Platz an der Royal Northern College of Music Junior School ausgewählt wurde, wo er 11 Jahre lang Klavier und Trompete studierte. Mit 18 Jahren lehnte er sich gegen die erwartete musikalische Karriere auf, indem er sich für ein Medizinstudium entschied, einen Abschluss als Arzt an der Middlesex Hospital Medical School in London machte und später die postgraduale Ausbildung zum Krankenhauspsychiater in Manchester abschloss , Jeremy verließ die Medizin, um eine Vollzeitkarriere in der Musik zu verfolgen; zunächst als Trompeter, später als Pianist / Keyboarder und Bandleader. Er erhielt mehrere hochrangige wöchentliche / monatliche Jazzresidenzen an verschiedenen Veranstaltungsorten, darunter die beiden führenden Jazzclubs von Manchester (The Cinnamon Club, Matt & Phreds).

Als Keyboarder legte Jeremy immer den Schwerpunkt auf die Arbeit mit Sängern, und es war seine beliebte Partnerschaft mit dem Jazz- und Gospelsänger Paul Bentley, die einen Großteil seiner musikalischen Leistung in den letzten Jahren prägte. Als Paul sich im März 2010 vom Auftritt zurückzog, beschloss Jeremy, viele der Auftritte selbst zu leiten. Der Erfolg dieser Auftritte führte ihn zu einer Karriere als Vokalkünstler, und die Resonanz ist seitdem erstaunlich. Er verbindet großartige Musik mit einem unterhaltsamen Verhältnis zu einem Publikum, das immer wieder beeindruckt