Mosaik Jazzbar mosaik bar
Jazz & Chansons Freiligrathstraße 57
60385 Frankfurt/Main
Tel. 069-291972

Öffnungszeiten:
  • 22.10.2021: Cary Cuellar Trio: Latin Special
  • 29.10.2021: Lazara Cachao  Duo  aus Kuba
  • 30.10.2021: Jazz Trio: Interplay
  • 20.11.2021: Lazara Cachao Duo aus Kuba
  • 26.11.2021: JOUNO, Pop, Blues, Jazz & more
  • 02.12.2021: Mateo Marin Calderon mit kompositionen des Augenblicks

The Art of Duo - Thomas Heidepriem meets Christoph Spendel

Mit der Reihe The Art of Duo können Sie den Bassisten Thomas Heidepriem im Duo mit jeweils wechselnden Partnern erleben. Jazz von hochkarätigen Musikern in einer intimen Atmosphäre. Es ist geplannt jeden Monat ein Konzert zu veranstalten.

 

Thomas Heidepriem - Bass

Heidepriem ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Sein Vater Waldi Heidepriem war ein Modern Jazz-Pianist aus Freiburg; Thomas Heidepriem wurde seit 1961 klassisch am Klavier ausgebildet. Ab dem 16. Lebensjahr begann er autodidaktisch E-Bass zu spielen, mit 19 Jahren Kontrabass. Er studierte zunächst an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und trat mit lokalen Bands auf. Mitte der 1970er Jahre entschied er sich, professioneller Musiker zu werden und arbeitete in den folgenden Jahren u. a. mit George Gruntz, Franco Ambrosetti, Manfred Schoof, Clark Terry, Christoph Spendel, Carla Bley, Toots Thielemans, Kenny Wheeler, Jiggs Whigham, Ernie Watts, Maria João, Albert Mangelsdorff, Benny Golson, Roy Haynes und Christof Lauer. Er spielte mit Wolfgang Dauner, Tomasz Stańko, Joachim Kühn und Richie Beirach auf Festivals, nahm aber auch mit der Frankfurter Band Voices, mit Ralf Hübner und mit Michael Sagmeister auf. Von 1991 bis 2017 war er Mitglied der hr-Bigband. Vor seinem Wechsel in den Ruhestand fand im Januar 2017 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, unter der Leitung von Jim McNeely ein Abschiedskonzert zu seinen Ehren statt.
Heidepriem ist Träger des Jazzpreis Baden-Württemberg 1987. Er ist Dozent an der Hochschule für Musik in Stuttgart (seit 1987), seit 1993 auch in Frankfurt.

 

Christoph Spendel - piano

Spendel erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren bei seiner Mutter Maria Christa Spendel, einer Klavierpädagogin. Diesen setzte er später fort an der Folkwang-Hochschule in Essen. Nach einem Jazzkurs an der Clara-Schumann-Musikschule bei dem Flötisten Hermann Gehlen studierte Spendel an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Bernhard Roderburg. Parallel dazu begann er seine professionelle Karriere als Jazz-Musiker Mitte der 1970er Jahre als Mitglied der Gruppe Jazztrack (mit Wolfgang Engstfeld, Uli Beckerhoff und Sigi Busch). Er spielte später mit Michael Sagmeister im Quartett, aber auch mit Albert Mangelsdorff, Hans Koller, Gerd Dudek, Manfred Schoof, Christof Lauer, Wolfgang Dauner und Wolfgang Schlüter.

Er trat bei den Berliner Jazztagen 1975, 1978, 1990 und beim Montreux Jazz Festival 1997 auf. Mit der in New York ansässigen Smooth-Jazz-Gruppe Special EFX tourte Spendel ungefähr zwei Jahre durch Nordamerika und gastierte in Clubs, u. a. dem Blue Note in New York, und auf Festivals. Spendel leitete mit Reuben Hoch die Fusionband West End Avenue (drei Alben, u. a. mit Jim Pepper und Lonnie Plaxico) und hat in Fusion-Produktionen mit Jeremy Steig sowie Bob Mintzer, aber auch mit Michal Urbaniak, Stu Goldberg, Miroslav Vitouš, Urszula Dudziak und Randy Brecker mitgewirkt. Für eine kurze Zeit war er Mitglied bei der ebenfalls in New York ansässigen Band The Fantasy Ban mit Chuck Loeb, Dave Valentin und Dave Samuals. Weiterhin hat er mit Norma Winstone, Didier Lockwood, Dave Liebman, Eddie Harris, Airto Moreira, Flora Purim, Dave Pike und Alphonse Mouzon zusammengearbeitet. Seine Auslandstourneen – viele davon für das Goethe Institut – führten ihn nach Canada, Israel, Australien, Kuba, Norwegen u. a.