Mosaik Jazzbar mosaik bar
Jazz & Chansons Freiligrathstraße 57
60385 Frankfurt/Main
Tel. 069-291972

Öffnungszeiten:
  • 10.06.2022: The Art of Duo
  • 08.07.2022: Janet Taylor & Uli Lauterbach - WORD UP DUO
  • 12.08.2022: Janet Taylor & WORD UP BAND
  • 21.10.2022: TRES LATIN JAZZ

The Art of Duo - Thomas Heidepriem meets Peter Reiter

Mit The Art of Duo möchten wir Jazz von hochkarätigen Musikern in einer intimen Atmosphäre bieten. Das nächste Konzert ist ein Duo mit dem Pianisten Peter Reiters und dem Bassisten Thomas Heidepriem. Es findet am 10.06.2022 statt. Beginn: 20:00. Um einen Kulturbeitrag wird gebeten. Mehr Informationen unter www.mosaik-jazzbar.de

 

Thomas Heidepriem - Bass

Heidepriem ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Sein Vater Waldi Heidepriem war ein Modern Jazz-Pianist aus Freiburg; Thomas Heidepriem wurde seit 1961 klassisch am Klavier ausgebildet. Ab dem 16. Lebensjahr begann er autodidaktisch E-Bass zu spielen, mit 19 Jahren Kontrabass. Er studierte zunächst an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und trat mit lokalen Bands auf. Mitte der 1970er Jahre entschied er sich, professioneller Musiker zu werden und arbeitete in den folgenden Jahren u. a. mit George Gruntz, Franco Ambrosetti, Manfred Schoof, Clark Terry, Christoph Spendel, Carla Bley, Toots Thielemans, Kenny Wheeler, Jiggs Whigham, Ernie Watts, Maria João, Albert Mangelsdorff, Benny Golson, Roy Haynes und Christof Lauer. Er spielte mit Wolfgang Dauner, Tomasz Sta?ko, Joachim Kühn und Richie Beirach auf Festivals, nahm aber auch mit der Frankfurter Band Voices, mit Ralf Hübner und mit Michael Sagmeister auf. Von 1991 bis 2017 war er Mitglied der hr-Bigband. Vor seinem Wechsel in den Ruhestand fand im Januar 2017 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, unter der Leitung von Jim McNeely ein Abschiedskonzert zu seinen Ehren statt.
Heidepriem ist Träger des Jazzpreis Baden-Württemberg 1987. Er ist Dozent an der Hochschule für Musik in Stuttgart (seit 1987), seit 1993 auch in Frankfurt.

 

Peter Reiter - Piano

Reiter erhielt ab dem fünften Lebensjahr Klavierunterricht und lernte als Jugendlicher Fagott. Er studierte ab 1976 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, war 1978/1979 als Fagottist in der Badischen Staatskapelle Karlsruhe tätig, um dann an der Hochschule für Musik Jazzpiano zu studieren. Seit den 1980er Jahren leitete er eigene Bands, war aber auch Mitglied im Tobias Langguth Trio und im Quartett von Fritz Hartschuh. Seit 1999 ist er Pianist der hr-Bigband. Er war mit Jon Eardley, Al Foster, Tony Lakatos, Dusko Goykovich, Hana Hegerová und Vitold Rek auf Tournee und wirkte auch an Aufnahmen von Heinz Sauer, Chaka Khan, Jeanette McLeod und Jule Neigel mit.

Daneben komponierte und arrangierte er auch für Big Bands. Auch schrieb er die Orchestersuite „Hallo Marlene“ für Saxophontrio und Orchester und „Weill ... die Musik nach Amerika ging“ für Holzbläserquintett und Jazztrio, die 1998 auf den Jazztagen Mannheim uraufgeführt wurde. Mit German Marstatt und Manfred Honetschläger komponierte er eine Messe für die Johanneskirche Darmstadt. Auch war er als Dozent an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz tätig.