Mosaik Jazzbar mosaik bar
Jazz & Chansons Freiligrathstraße 57
60385 Frankfurt/Main
Tel. 069-291972

Öffnungszeiten: Wegen Anordnung der Landesbehörde
vorerst geschlossen
  • 10.04.2020: Joern and The Michaels,  Instrumental-Trio, Kick Jazz
  • 11.04.2020: Amra Mothes Jazz Trio
  • 17.04.2020: Trio Freudenberger-Muentz- Lacour
  • 18.04.2020: Ernest Lewinter & Tillmann Elliesen
  • 24.04.2020: SoL Crespo Duo (Argentinien)
  • 25.04.2020: Jazz Trio: Interplay
  • 26.04.2020: The Art of Duo + 1
  • 30.04.2020: Rosalie & Tillmann: Folk, Blues, Country
  • 08.05.2020: Jeremy Sassoon Quartet
  • 09.05.2020: Jeremy Sassoon Quartet

The Art of Duo + 1 - Thomas Heidepriem meets Shaikh-Yousef und Langguth

Mit Art of The Duo möchten wir Jazz von hochkarätigen Musikern in einer intimen Atmosphäre bieten. Das nächste Konzert ist ein Trio mit dem Maximilian Shaikh-Yousef dem Gitarristen Tobias Langguth und dem Bassisten Thomas Heidepriem. Es findet am 28.03.2020 statt. Beginn: 20:30. Um einen Kulturbeitrag wird gebeten. Mehr Informationen unter www.mosaik-jazzbar.de

 

 

Thomas Heidepriem - Bass

Heidepriem ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Sein Vater Waldi Heidepriem war ein Modern Jazz-Pianist aus Freiburg; Thomas Heidepriem wurde seit 1961 klassisch am Klavier ausgebildet. Ab dem 16. Lebensjahr begann er autodidaktisch E-Bass zu spielen, mit 19 Jahren Kontrabass. Er studierte zunächst an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und trat mit lokalen Bands auf. Mitte der 1970er Jahre entschied er sich, professioneller Musiker zu werden und arbeitete in den folgenden Jahren u. a. mit George Gruntz, Franco Ambrosetti, Manfred Schoof, Clark Terry, Christoph Spendel, Carla Bley, Toots Thielemans, Kenny Wheeler, Jiggs Whigham, Ernie Watts, Maria João, Albert Mangelsdorff, Benny Golson, Roy Haynes und Christof Lauer. Er spielte mit Wolfgang Dauner, Tomasz Stańko, Joachim Kühn und Richie Beirach auf Festivals, nahm aber auch mit der Frankfurter Band Voices, mit Ralf Hübner und mit Michael Sagmeister auf. Von 1991 bis 2017 war er Mitglied der hr-Bigband. Vor seinem Wechsel in den Ruhestand fand im Januar 2017 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, unter der Leitung von Jim McNeely ein Abschiedskonzert zu seinen Ehren statt.
Heidepriem ist Träger des Jazzpreis Baden-Württemberg 1987. Er ist Dozent an der Hochschule für Musik in Stuttgart (seit 1987), seit 1993 auch in Frankfurt.

 

  Maximilian Shaikh-Yousef - Sax

Maximilian Shaikh-Yousef studiert seit 2012 Jazzsaxophon an der Hochschule für Musik Mainz. Bisher genoss er Unterricht bei verschiedensten Lehrern wie Steffen Weber, Sebastian Sternal, Claudius Valk, Ignaz Dinné und Grant Stewart. Zusätzlich zum Saxophon spielt er seit 2011 Querflöte und Klarinette. Mehrere Konzerte führten ihn unter anderem nach Südafrika, Portugal und in die USA, und auf Musikfestivals wie dem Jazz im Palmengarten 2018, Joy of Jazz, Palatia Jazz und dem Rheingau Musik Festival. Neben seinen eigenen Projekten spielt er als Sideman in vielen unterschiedlichen Formationen mit.

 

Tobias Langguth - guitar

Tobias Langguth, geboren 1957 in Karlsruhe, erlernte autodidaktisch das Gitarrespiel und ist seit 1979 als Berufsmusiker tätig. Einige Semester an den Musikhochschulen Hamburg und Köln, sowie Studienaufenthalte in Rio de Janeiro und New Orleans runden sein profundes musikalisches Wissen und Handwerk ab. Langguth lebte geraume Zeit in Karlsruhe, ist in diversen Bands tätig bzw. gewesen, wie Joe Wulfs Gentlemen of Swing, Jan Jankejes Mobil Jazz Band, Acoustic Avenue sowie mit Solokünstlern wie Viviane de Farias, Mauro Martins, Hans »João« Limburg, Ignez Carvalho, Nicole Metzger, Pierre Paquette, Rainer Pusch und vielen anderen. 2016 ist er zurückgekehrt in den Rhein-Neckar-Raum, wo er bereits in den 80er Jahren mit Jazz-Legenden wie Wolfgang Lauth, Peter Kosch und Fritz Münzer konzertierte.

Während er sich Ende der Siebziger ganz in der Tradition des Bebop und Modern Jazz entwickelte, wandte er sich im Laufe der Achziger Jahre immer stärker der brasilianischen Musik zu, um dann Ende der 90er Jahre den Gesang als weiteres Ausdrucksmedium zu entdecken und, ebenfalls autodidaktisch, zu vervollkommnen. Ab 2000 befasste er sich folgerichtig weitestgehend mit brasilianischer Musik um schließlich in jüngerer Zeit zu seinen ganz alten Wurzeln des Blues und der Rockmusik der 60er Jahre zurückzufinden.

Momentan ist er als Solo-Künstler und im Trio unterwegs, und schöpft dabei die komplette Bandbreite seiner stilistischen Vorlieben aus.